Die erste Vorsitzende des Vereins „Schutz der Waschbären e.V.“ war in der Vergangenheit nicht untätig, wenn es darum ging konkurrierende Waschbärhalter auszuschalten. Erst recht wenn sie beabsichtigen einen eigenen Verein zu Gründen. Nicht umsonst wurde sie nicht müde immer wieder zu betonen, dass ihr Verein der einzige sei, der deutschlandweit agiere.
Wenn auch nur die geringste Gefahr bestand, das Spendengelder woanders hinfließen als zu ihrem Verein, wurden mal eben Jugendämter oder Veterinärbehörden kontaktiert, um dort entweder eine Kindeswohlgefährdung oder eine tierschutzwidrige Tierhaltung anzuzeigen.
Nun ist Susanne G. das gleiche Schicksal widerfahren. Kontrollen haben ergeben, dass auch Sie ihre Tiere nicht Tier- und Artgerecht untergebracht hat. Also genau das was sie jahrelang stets immer nur den anderen Vorgeworfen hat.
Nachdem sie sich im Mai dieses Jahres aus Schleswig-Holstein zunächst abgesetzt hatte ohne ihre neue Meldeanschrift anzugeben, geschweige denn sich am neuen Aufenthalstort anzumelden, kamen die ersten Beschwerden der neuen Nachbarn.
Auf Grund einer Kontrolle der zuständigen Veterinärbehörde wurde ein sofort vollziehbares Tieraufnahmeverbot verfügt.
13 Waschbären wurden letzte Woche von ihrem Wohnort abgeholt. Zuvor wurden bereits schon einmal ihre freilaufenden Weißbüschelaffen von einem Tierheim eingefangen.
Momentan wird gegen das Tieraufnahmeverbot beim Verwaltungsgericht geklagt, ebenso wie über den Kostenbescheid für das Einfangen und die Unterbringung ihrer Weißbüschelaffen .
